Tag des offenen Unternehmens

Anzahl offener Unternehmen

0405
Land Brandenburg
IHK Brandenburg
Deutscher Handwerkskammertag

Backhaus Rabenstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unternehmensprofil:

Das 1860 erbaute Backhaus ist nur ca. 100m vor der Burg Rabenstein gelegen. Als das Backhaus gebaut wurde, lebten auf Burg Rabenstein ca. 75 Personen, sodass die Nutzung des Backhauses von Beginn an sehr effektiv war. Auch heutzutage werden die frisch gebackenen Erzeugnisse aus dem Backofen sehr hoch geschätzt und sind bei Veranstaltungen wie z. B. dem Mittelalterspektakel oder zu Ostern der Renner.
Im Jahre 2010 wurde der 150. Geburtstag des Backhauses mit vielen Gästen gefeiert.

Interview mit dem Bäckermeister Ingo Schulz

Breits im Jahr 2009 hat sich Ihr Unternehmen am „Tag des offenen Unternehmens“ beteiligt. Wie wurde dieser Tag von Besuchern angenommen und wie haben Sie den Tag erlebt?

­­­­­­­­­­­­­­­Es kamen relativ wenige Besucher zu unserem „Tag des offenen Unternehmens“, dafür aber umso mehr Touristen, die gar nicht wussten, dass es den „Tag des offenen Unternehens“ gibt.

Was erhoffen Sie sich vom „Tag des offenen Unternehmens“ am 21. Mai 2011?

Wir möchten unseren Bekanntheitsgrad erhöhen und das alte, traditionelle Handwerk vorstellen. Nur wenige wollen heutzutage noch Bäcker werden.

Was können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in Ihrem Unternehmen sehen und erleben?

Wie wurde vor hunderten von Jahren gebacken? Genauso wie heute! Wie geht man mit Hefe und Sauerteig um? Das und noch viel mehr erfahren Sie am 21. Mai im Backhaus Rabenstein.

Welche Rolle spielt in Ihrem Unternehmen das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung?

Ich bilde momentan zwei Bäckerlehrlinge aus.

Halten Sie am „Tag des offenen Unternehmens“ ein spezielles Angebot für Schülerinnen und Schüler bereit?

Über das ganze Jahr backen hunderte von Kindern am Holzbbackofen, besuchen das Backhaus im Rahmen von Klassenfahrten mit Übernachtung auf der Burg oder bei Wandertagen. Am 21. Mai können alle Kinder (und auch Erwachsenen) um 14 Uhr einen Hefeteig flechten und in einem 150 Jahre alten Holzbackofen backen.

Was ist für Sie das Besondere am Wirtschaftsstandort Brandenburg?

Die Politik hier kümmert sich hervorragend auch um so kleine Unternehmen wie mich. Die Nähe zu Berlin und Potsdam sowie die gute Anbindung an die A9 sind für mich das Besondere an diesem Wirtschaftsstandort.

Funkwerk Dabendorf GmbH

Unternehmensprofil:

Die Funkwerk Dabendorf GmbH ist ein Unternehmen der börsennotierten Funkwerk AG und Leitunternehmen des Geschäftsbereichs Automotive Communication. Der Standort in Dabendorf existiert bereits seit 1940. Heute werden hier Kommunikations- und Infotainmentsysteme für die Automobilindustrie und den Nachrüstmarkt entwickelt und produziert. Unsere Know-how Schwerpunkte liegen in der Hochfrequenztechnik und in der Realisierung komplexer elektronischer Steuergeräte auf Basis von modularen, hoch flexiblen Softwarestrukturen. Wir sind mit unseren Produkten global tätig. Derzeit sind im Funkwerk Dabendorf 150 fest angestellte Mitarbeiter beschäftigt, darunter Auszubildende in den Berufen:

Elektroniker für Geräte und Systeme,
Industriekauffrau/-mann,
Fachkraft für Lagerlogistik,
Bachelor of Arts - Fachrichtung Industrie BA

Interview mit der Geschäftsführung

Sie beteiligen sich erstmalig am „Tag des offenen Unternehmens“. Welche Gründe haben Sie dazu bewogen sich an dieser bundesweit einzigartigen Initiative zu beteiligen und Ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher zu öffnen?

Es ist ein sehr gutes Konzept, Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die Unternehmen Ihrer Region zu bieten. Dies ist ein wichtiger Beitrag unser Unternehmen für Nachbarn, Politik und unsere Partner aber auch die Angehörigen unserer Mitarbeiter transparent zu machen. Wir begrüßen auch die konzentrierte Initiative unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten, weil viele Menschen gar nicht wissen, welches Leistungspotenzial im Wirtschaftsland Brandenburg steckt.

Was erhoffen Sie sich vom „Tag des offenen Unternehmens“ am 21. Mai 2011?

Das Funkwerk Dabendorf ist schon qua Unternehmensnamen tief verwurzelt mit der Region. Diese Bindung wollen wir stärken. Ein konkretes Eigeninteresse haben wir auch: Wir wollen uns als attraktiver Arbeitgeber und Ausbilder in der Region präsentieren. Dafür hoffen wir natürlich auf  viele Interessierte Besucher und – Sonnenschein.

Was können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in Ihrem Unternehmen sehen und erleben?

Wir öffnen unsere hochmoderne Produktion für mobile Kommunikationssysteme. Diesen Einblick erhalten Außenstehende nur äußerst selten. Unsere Lehrwerkstatt ist geöffnet und alle Produkte werden präsentiert. Natürlich wird für das leibliche Wohl gesorgt sein und ein Gewinnspiel wird es auch geben.

Welche Rolle spielt in Ihrem Unternehmen das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung?

Das Thema Ausbildung ist für ein Unternehmen wie Funkwerk Dabendorf enorm wichtig. Die Qualifikation der Mitarbeiter ist der entscheidende Standortvorteil, den wir in globalisierten Märkten haben. Diesen weiter auszubauen ist für unser Unternehmen von höchster strategischer Bedeutung. Beispiele dafür sind unsere eigene Lehrwerkstatt und auch Stipendien die wir für einen Studenten an FH Wildau vergeben. Wir sind immer auf der Suche nach guten Auszubildenden und Fachkräften.

Halten Sie am „Tag des offenen Unternehmens“ ein spezielles Angebot für Schülerinnen und Schüler bereit?

In unserer eigenen Lehrwerkstatt kann „gebastelt“ werden und ein Einblick in die Tätigkeiten als Elektroniker für Geräte und Systeme gewonnen werden. Unsere Azubis gestalten den Tag des offenen Unternehmens mit, sie sind vor Ort als Ansprechpartner für die Fragen der Schülerinnen und Schüler da, weil sie vor kurzem ja noch selbst in einer ähnlichen Situation waren.

Was ist für Sie das Besondere am Wirtschaftsstandort Brandenburg?

Dabendorf ist seit den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts unser Standort. In dieser Zeit entstanden enge Bindungen in die Region, zur Politik, in die Unternehmensverbände und –Initiativen wie das „Automotive Cluster Berlin-Brandenburg“ und zu Ausbildungseinrichtungen wie die FH Wildau. Auch in schwierigen Zeiten haben wir in Brandenburg immer Optimismus, Innovationsgeist und Engagement bei den sehr bodenständigen Menschen vorgefunden. Diese Mentalität machen die Eckpfeiler unseres Erfolges aus.

 

Zum Unternehmensprofil der Funkwerk Dabendorf GmbH

NEUSCH-TTB GmbH Tiefbau Transport Baumaschinen

 

Unternehmensprofil:

Die NEUSCH-GmbH wurde 1990 durch die Geschäftsführer Herr Neumann und Herrn Schwella gegründet. Die Firma NEUSCH-TTB GmbH ist 1993 durch deren Geschäftsführer Herrn Eberhard Schwella aus dem NEUSCH Baubetrieb mit dem Schwerpunkt Technik, Tiefbau zum Ende des Jahres ausgegründet worden. Die Geschäftsführung hat seit dem Frühjahr 2010 seine Tochter Annett Zeuner übernommen, im Bereich Technik wird sie von ihrem Bruder unterstützt. Das mittelständische Unternehmen beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter und begann 1995 mit der Ausbildung von Lehrlingen.

Interview mit der Geschäftsführerin Annett Zeuner

Breits im Jahr 2007 hat sich Ihr Unternehmen am „Tag des offenen Unternehmens“ beteiligt. Wie wurde dieser Tag von Besuchern angenommen und wie haben Sie den Tag erlebt?

Es war ein erlebnisreicher Tag für alle Besucher. Technik konnte bestaunt werden, die nicht alltäglich ist. So wurden z. B. mit einer mobilen Hackanlage Stammholz mit einem Durchmesser von bis zu 600mm zu Hackschnitzel verarbeitet. Besonders erstaunlich war die Schnelligkeit der Maschine. 

Was erhoffen Sie sich vom „Tag des offenen Unternehmens“ am 21. Mai 2011?

Mit unseren Kunden, Gästen und Angestellten einen abwechslungsreichen und informativen Tag verbringen, verbunden mit Technik zum Anfassen und Ausprobieren.

Was können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in Ihrem Unternehmen sehen und erleben?

Wir möchten unseren Besuchern unser Unternehmen am Standort vorstellen. Den Ein oder Anderen eine Fahrt mit dem Radlader oder das Baggern mit dem Minibagger zu ermöglichen. Unsere mobile Containerbrechanlage wird im Einsatz sein. Hier können die Besucher sehen, wie aus rückgebautem Material, (Betonbruch, Ziegelbruch) Recyclingmaterial entsteht. Unser Betonsteinlieferant, Krautz Beton aus Neustadt, wird mit seinen Produkten ausstellen. Kinder kommen auch nicht zu kurz, sie können mit den Werkstoffen basteln, mit denen wir täglich Arbeiten. Außerdem werden uns die Kinder und Frauen des Tanz- und Fitnessclubs Döbern e.V. mit ihren Tanzeinlagen ihr Können beweisen.

Welche Rolle spielt in Ihrem Unternehmen das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung?

Fachkräftesicherung fängt bei uns schon bei den „Kleinen“ an. Wir arbeiten deshalb eng mit der ortansässigen Grundschule Wadelsdorf zusammen. Bieten Betriebsbesichtigungen für die Klassen an. Mit der Praxisorientierten Oberschule Germanus Theiss in Döbern werden jährlich Schülerpraktika durchgeführt. Hier ist auch schon der ein oder andere Berufswunsch entstanden und wir konnten auch Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.

Halten Sie am „Tag des offenen Unternehmens“ ein spezielles Angebot für Schülerinnen und Schüler bereit?

Wir wollen gemeinsam mit der IHK das Berufsbild „Tiefbauer“ und „Straßenbauer“ vorstellen. Den Schülern Einblicke in die Praxis geben, einfach unseren jungen Straßenbauern über Schulter sehen.


Zum Unternehmensprofil der NEUSCH-TTB GmbH

Vulkan Energiewirtschaft Oderbrücke GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unternehmensprofil:

VEO sichert die Strom- und Wärmeversorgung der Stadt Eisenhüttenstadt, das Industriegebiet der ArcelorMittal Eisenhüttenstadt und für umliegende Gewerbegebiete. Außerdem erzeugen wir Druckluft, reinigen die Industrieabwässer und betreiben eine Deponie für Industrieabfälle.

Interview mit dem Geschäftsführer Technik Falk Möbius

Sie beteiligen sich erstmalig am „Tag des offenen Unternehmens“. Welche Gründe haben Sie dazu bewogen sich an dieser bundesweit einzigartigen Initiative zu beteiligen und Ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher zu öffnen?

Den „Tag des offenen Unternehmens“ nutzen wir für eine öffentlichkeitswirksame Präsentation des Unternehmens mit Darstellung unseres Leistungsprofils, um Interessenten durch direkten, persönlichen Kontakt zur Geschäftsführung und verantwortlichen Leitern des Unternehmens über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten zu informieren.

Was erhoffen Sie sich vom „Tag des offenen Unternehmens“ am 21. Mai 2011?

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher und ein reges Interesse an unserem Unternehmen.

Was können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in Ihrem Unternehmen sehen und erleben?

Für Besucherinnen und Besucher bieten wir geführte Besichtigungen der Kraftwerksanlage und der Baustelle des neuen Kraftwerksblocks an.

Welche Rolle spielt in Ihrem Unternehmen das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung?

Das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung ist für uns eine wichtige Säule der Unternehmensstrategie.

Halten Sie am „Tag des offenen Unternehmens“ ein spezielles Angebot für Schülerinnen und Schüler bereit?

Mit einem Film werden wir den Kraftwerksprozess vereinfacht, speziell für Besucherinnen und Besucher ohne Vorkenntnisse, erklären.  

Was ist für Sie das Besondere am Wirtschaftsstandort Brandenburg?

Der Regionale Wachstumskern Frankfurt (Oder)/Eisenhüttenstadt bietet aufgrund der ausgebauten Infrastruktur sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten für mittelständige und Industriebetriebe.


Zum Unternehmensprofil der Vulkan Energiewirtschaft Oderbrücke GmbH

Kraftfahrzeug Fertigung Landtechnik GmbH Löwenberg

Unternehmensprofil:

Die Kraftfahrzeug-Fertigung-Landtechnik GmbH gehört mit 70 Mitarbeiter/-innen und einem umfangreichen Dienstleistungs- und Produktionsspektrum zu den bedeutendsten Unternehmen im Norden des Landkreises Oberhavel. Sie bildet seit 1994 – heute in 10 Ausbildungsberufen – den eigenen Nachwuchs für die Fachbereiche Landtechnik, Fahrzeugbau & LKW-Service sowie Stahl- und Maschinenbau.

Interview mit dem Geschäftsführer Ulf-Peter Degebrodt

Sie beteiligen sich erstmalig am „Tag des offenen Unternehmens“. Welche Gründe haben Sie dazu bewogen, sich an dieser bundesweit einzigartigen Initiative zu beteiligen und Ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher zu öffnen?

Wer Erfolge hat, verdient es auch, sie zu feiern. Genau das tun wir am 21. Mai mit einem Trucker- & Bikertag als Fest für die ganze Familie, den wir mit dem Tag des offenen Unternehmens verknüpfen. Wir hoffen, dass wir mit vielen Menschen aus der Umgebung und aus ganz Brandenburg ins Gespräch kommen und ihnen das zeigen können, was wir als regionaler Dienstleister alles leisten. Das, was wir tun, ist wichtig, spannend und zukunftsorientiert. Wir bieten interessante Arbeits- und Ausbildungsplätze für junge ebenso wie für gestandene, engagierte Leute an. Vielleicht begegnen wir uns ja bereits an diesem  21. Mai.

Was können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in Ihrem Unternehmen sehen und erleben?

Von den vielen Gästen, die wir aus allen Teilen der Welt seit 1990 in unserem Unternehmen begrüßt haben, wissen wir, wie begeistert Menschen außerhalb unserer Betriebsgrenzen immer wieder von der gigantischen Größe und dem faszinierenden, computergestützten Innenleben von Mähdreschern, Traktoren und Nutzfahrzeugen sind. Deshalb wird der 21. Mai auch ein Tag zum Schauen, Anfassen und Staunen sein – und zwar nicht nur bei den Betriebsrundgängen, sondern auch mit Vorführungen auf dem Unternehmensgelände. So stellen wir z.B. neuartige Schüttgutkräne, die wir nach den  Ansprüchen des Nutzers individuell aufgebaut haben, mit all seinen Funktionen und Möglichkeiten mehrfach vor. Und ich verspreche: Das ist nicht nur für Fachleute interessant! Ein kleines KFL-Betreuungsteam begrüßt unsere Gäste zum „Tag des offenen Unternehmens“ am Info-Stand auf dem Festgelände des Unternehmens. Von hier aus werden sie zielgerichtet geführt, können sich alles anschauen, ihre Fragen loswerden oder einfach mitfeiern. Denn das Betriebsgelände hat sich an diesem Tag  zu einem großen Festgelände gemausert, das sowohl kleine als auch große Gäste auf ihre Kosten kommen lässt. 

Welche Rolle spielt in ihrem Unternehmen das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung?

Beide Bereiche berühren Zukunftsfragen. Deshalb stehen sie auf der Prioritätenliste ganz oben. Eingangs habe ich ja bereits vermerkt, dass wir uns wünschen, an diesem Tag eventuell auch junge, engagierte Fach- bzw. Nachwuchskräfte anzutreffen. Wir bilden seit 17 Jahren aus und übernehmen auch jedes Jahr junge Fachleute. Dennoch bleiben nicht alle hier und viele langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen nach und nach in ihren wohlverdienten Ruhestand. Da wird es langsam eng und wir nutzen jede Chance, die Situation weiter zu unseren Gunsten zu drehen. Dazu gehört auch unser Engagement für den Tag des offenen Unternehmens.

Halten Sie am „Tag des offenen Unternehmens“ ein spezielles Angebot für Schülerinnen und Schüler bereit?

Die Angebote für Nachwuchsinteressierte sind identisch mit denen für Schülerinnen und Schüler. Vorausschicken möchte ich, dass wir auch auf diesem Gebiet schon sehr viel tun, z.B. mit Schülerpraktika, Kooperationsvereinbarungen mit der Löwenberger Schule und den regionalen Sportvereinen. Insofern sind wir für Schüler keine unbekannte Größe. Am 21. Mai werden sich unsere Auszubildenden vom 1. bis 3. Lehrjahr selbst um die jungen Gäste kümmern. Denn was könnte überzeugender sein als die erlebte Geschichte unserer Auszubildenden selbst?

Was ist für Sie das Besondere am Wirtschaftsstandort Brandenburg?

Ich bin seit Kindesbeinen an hier verwurzelt und stolz darauf. Deshalb engagiere ich mich für Löwenberg, die Region und damit für den Wirtschaftsstandort Brandenburg. Seit einigen Jahren stelle ich wieder fest, dass man doch noch jüngere, engagierte Fachleute finden kann, wenn man interessante und solide vergütete Arbeitsplätze anbietet. Damit verbindet sich meine Hoffnung, dass Menschen wieder mehr die Vorzüge ihrer Heimat entdecken, sesshaft werden und wir die Abwanderungstendenz junger Leute endlich wieder umkehren können.

Zum Unternehmensprofil der Kraftfahrzeug-Fertigung-Landtechnik GmbH  

Schoepe Display GmbH

 

 

 

 

 

 

Unternehmensprofil:

Schoepe Display ist ein "Berlin/Brandenburger Unternehmen" mit langjähriger Erfahrung im Bereich "problemlösender Innovationen am P.O.S.". Dank unserer erfolgreichen Philosophie entwickelten wir uns zum Systempartner für Handel und Industrie. Die komplexen Leistungen, insbesondere die Entwicklung, Produktion und Distribution, sowie Angebote eines Full-Service-Dienstleisters, haben uns bei Markenartiklern zum kompetenten Partner gemacht. Mit ca 15.000 m² Produktions- und Lagerfläche und 180 Mitarbeitern an den Standorten Dahlewitz und Dahme stehen wir für alle an uns gestellten Anforderungen zur Verfügung. Neueste Technologie sowie Know-how ermöglichen Transparenz über alle Produktionsschritte und einen gesicherten Qualitätsstandard nach DIN EN ISO 9001 Zertifizierung. Als umweltbewusstes Unternehmen sind wir nach FSC zertifiziert. Auf Wunsch können wir Ihnen somit die Einhaltung der FSC-Standards über die gesamte Produktkette gewährleisten.

 

Interview mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Jürgen Schoepe

 

Bereits im Jahr 2009 hat sich Ihr Unternehmen am „Tag des offenen Unternehmens“ beteiligt. Wie wurde dieser Tag von Besuchern angenommen und wie haben Sie den Tag erlebt?

Unser Produktionsstandort Dahme ist für die Displayproduktion hervorragend geeignet und wir haben uns gefreut beim „Tag des offenen Unternehmens“ 2009 die Arbeitsplätze und Produktionsprozesse vorstellen und erläutern zu können, was besonders für Kinder und Schüler sehr interessant war. In erster Linie besuchten an diesem Tag Familienmitglieder unserer Mitarbeiter das Unternehmen. Jeder Gast bekam ein von uns produziertes Puzzlespiel, was sehr positiv aufgenommen wurde. Leider war die Veranstaltung jedoch in Bezug auf Gespräche mit potentiellen Auszubildenden nicht zufriedenstellend. Wir hätten uns besonders in diesem Punkt mehr Interesse der Besucherinnen und Besucher gewünscht.

 

Was erhoffen Sie sich vom „Tag des offenen Unternehmens“ am 21. Mai 2011?

Diesmal erhoffen wir uns mehr Interesse. Wir werden unsere Bedürfnisse hinsichtlich Auszubildenden und Mitarbeiter/innen verstärkt in den Vordergrund stellen. Die Öffnung unserer Firma ist uns sehr wichtig. Wenn man fragt: was ist ein Display, dann bekommt man oft die Antwort: ein Bildschirm. Darum ist es uns wichtig, dass wir den Besuchern den Begriff Display erklären. Wir hoffen, dass man anschließend Plakate, Dekorationen und Aufsteller in Supermärkten oder anderen Geschäften mit anderen Augen sieht.

In den letzten zwei Jahren hat das Unternehmen einen erheblichen Sprung an die Spitze der Displayhersteller in Deutschland gemacht. Viele Auszeichnungen für Produkte und das Unternehmen selbst sind der Beweis dafür. Wir können bahnbrechende Innovation im IT Bereich sowie die Optimierung und Zusammenführung der Standorte Dahlewitz und Dahme vorweisen. Wir erhoffen uns durch unsere Teilnahme am diesjährigen „Tag des offenen Unternehmens“ mehr Interesse an unserem Unternehmen.

 

Was können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in Ihrem Unternehmen sehen und erleben?

Wir zeigen unser Unternehmen in allen Produktionsschritten. Für jede Abteilung gibt es einen Teamleiterin/er. So können alle Produktionsschritte vermittelt werden. Alle Besucherinnen und Besucher werden in kleinen Gruppen durch das Unternehmen geführt. Die Führungen bieten wir für alle Besucherinnen und Besucher sowie für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 an.

 

Welche Rolle spielt in Ihrem Unternehmen das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung?

Bei der Eröffnunge des Standortes Dahme vor 20 Jahren sind wir davon ausgegangen, dass es nie an qualifiziertem Fachpersonal mangeln würde und dass wir in der Region immer Arbeitskräfte finden würden. Leider war dies aus heutiger Sicht eine Fehleinschätzung. Da die Displayherstellung kein Lehrberuf ist, müssen wir jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter anlernen. Hierbei greifen wir auf die langjährige Erfahrung unserer Mitarbeiter zurück, die die Displayherstellung aus dem FF beherrschen Das Thema Ausbildung ist für uns ein enorm wichtiges Thema. Abiturientinnen und Abiturienten entscheiden sich nicht unbedingt für eine Ausbildung in unserem Unternehmen und davon abgesehen ist der Beruf des Verpackungsmittelmechanikers ziemlich unbekannt. In Zukunft wird dieser Beruf Verpackungstechnologe heißen. Für diesen Beruf suchen wir dringend Bewerberinnen und Bewerber. Allerdings haben wir Schwierigkeiten unter den wenigen Bewerbungen qualifizierten Nachwuchs für diesen Bereich zu finden. Auch andere Firmen in Deutschland haben das gleiche Problem. Eine enge Zusammenarbeit mit Schulen im Land wäre daher wünschenswert. Leider sind viele Ansätze gescheitert.

Das Thema Ausbildung ist für uns ein sehr wichtiger Punkt in Hinblick auf die zukünftige Personaldecke. Wenn in den nächsten Jahren die „alten“ Fachkräfte in den Ruhestand gehen und der qualifizierte Nachwuchs fehlt, dann ist auch der Fortbestand des Unternehmens gefährdet.

 

Halten Sie am „Tag des offenen Unternehmens“ ein spezielles Angebot für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten bereit?

Wir erklären jedem Interessierten die Entwicklung, Gestaltung, Produktion mit allen Facetten. Der Tag soll keine reine Freizeitbeschäftigung sein, sondern gezielt über die Produktion sowie Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in unserem Unternehmen informieren.

 

Was ist für Sie das Besondere am Wirtschaftsstandort Brandenburg?

Wir stellen fest, dass wir uns zu einem der führenden Unternehmen in der Displayherstellung entwickelt haben. Voraussetzung dafür war, dass wir vom Standort Berlin das gesamte Produktionswissen auf das neu gegründete Unternehmen in Dahme übertragen konnten. Der Einsatz und Fleiß der Dahmer Frauen und Männer war in den ersten Jahren beispielhaft. Dieses Engagement konnte bis heute aufrecht erhalten werden. Daher geht ein großes Lob an die gesamte Belegschaft in Dahme und Dahlewitz. Beide Standorte haben ihren Sitz im Landkreis Teltow-Fläming. Die Rahmenbedingungen in diesem Landkreis sind sehr gut. Jegliche Hilfe bei Baumaßnahmen wurde beispielhaft durchgeführt.  

Zum Unternehmensprofil der Schoepe Display GmbH 

Emailliermanufaktur zu Angermünde GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unternehmensprofil:

Die Emailliermanufaktur zu Angermünde GmbH blickt auf eine mehr als hundertjährige Tradition bei der Herstellung von emaillierten Produkten für unterschiedliche Einsatzbereiche zurück. Wie das Jahrhundert, so war auch die Entwicklung unseres Unternehmens von großen technischen und gesellschaftlichen Umwälzungen geprägt.

Heute liegt der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit vor allem in der Produktion eines umfassenden Schilderprogramms sowie in der individuellen Auftragsemaillierung. Durch gewachsenes Know-how, modernste Produktionsmethoden und -anlagen bieten wir unseren Kunden wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Emaille-Schilder
. 

Interview mit der Geschäftsführerin Christina Erdner:

Sie beteiligen sich erstmalig am „Tag des offenen Unternehmens“. Welche Gründe haben Sie dazu bewogen sich an dieser bundesweit einzigartigen Initiative zu beteiligen und Ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher zu öffnen?

Wir haben uns entschlossen, den Termin der Landesinitiative zu nutzen und unseren „Tag der offenen Tür“ nicht mehr unabhängig davon zu veranstalten. Dadurch können die Besucher langfristig planen und nicht nur ein Unternehmen besuchen.

Was erhoffen Sie sich vom „Tag des offenen Unternehmens“ am 21. Mai 2011

Das Ziel der Betriebsöffnung ist hauptsächlich, das traditionelle Handwerk des Emaillierens bekannt zu machen, das Wissen über Emaille zu verbessern und natürlich Kunden darauf hinzuweisen, dass hier in der Uckermark Emailleschilder hergestellt werden.

Was können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in Ihrem Unternehmen sehen und erleben?

Wir werden die einzelnen Arbeitsgänge der Schilderherstellung während eines Rundgangs in unserem kleinen Handwerksbetrieb erläutern. Die Besucher erhalten die Möglichkeit weiße Schilder zu dekorieren und mit Emailfarben ganz individuelle Motive zu malen. Gegen 15.00 Uhr wird der eindrucksvolle Durchlaufofen in Betrieb genommen und die Besucherkunstwerke werden gebrannt. So können die Interessenten z.B. eine selbstgemalte Hausnummer als Erinnerung an diesen Tag mitnehmen. Da es sich um qualitätsreduzierte Ware handelt, ist ein Schild je Besucher kostenlos. Bitte diese Technik nicht verwechseln mit der Pulverschmuckemaillierung, wir arbeiten mit Industrieemail.

Die Preise einer Tombola sind Gegenstände aus unserer Produktion. Es wird ein kleiner Werksverkauf veranstaltet und bei einer Tasse Kaffe beantworten wir gern Fragen.

Welche Rolle spielt in Ihrem Unternehmen das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung?

Wir bilden nicht aus und Emaillierer ist kein Ausbildungsberuf. Darum ist eine ständige Weiterbildung unserer Mitarbeiter, die einen Abschluss in ähnlichen Berufen haben, sehr wichtig. Entscheidend ist der unbedingte Wille, zu lernen und sich die benötigten speziellen Kenntnisse anzueignen.

Was ist für Sie das Besondere am Wirtschaftsstandort Brandenburg?

Der Wirtschaftsstandort Brandenburg zeichnet sich durch ein breites Spektrum von Handwerksbetrieben aus, die regional gut mit den größeren Unternehmen zusammenarbeiten. Die Unterstützung durch die Kammern und das Engagement in Verbänden und Netzwerken ist für die Wirtschaftskraft des Unternehmens sehr hilfsreich. Die Nähe zu Berlin eröffnet Marktchancen, z. B. durch die kostengünstige Teilnahme an Messen.

airkom Druckluft GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unternehmensprofil:

Neues in Bewegung bringen. Mit optimierten Verfahren und weniger Ressourcen. Wir setzen Tag für Tag unsere ganze Energie ein, um mit Hochdruck an innovativen, wirtschaftlichen Lösungen für unsere Kunden zu arbeiten.

airkom ist Komplettanbieter von schlüsselfertigen Druckluft- und Industriekühlanlagen, von der Beratung und Optimierung von Einzelkomponenten bis zur Planung, Projektierung, Erstellung und Wartung von Gesamtanlagen.

 

Interview mit der Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Petra Damm:

Bereits im Jahr 2009 hat sich Ihr Unternehmen am „Tag des offenen Unternehmens“ beteiligt. Wie wurde dieser Tag von Besuchern angenommen und wie haben Sie den Tag erlebt?

Besucher unseres Unternehmens kamen ganz gezielt, um sich vor Ort über uns, unsere Geschäftsfelder und insbesondere natürlich unser Angebot bei Praktika und Ausbildung zu informieren. Leider waren es aus unserer Sicht zu wenige, die den Weg zu uns gefunden haben.

Was erhoffen Sie sich vom „Tag des offenen Unternehmens“ am 21. Mai 2011?

Es ist aus unserer Sicht sehr wichtig, jungen Menschen mehr und rechtzeitig die produktive Arbeit näherzubringen. Denn nur die Wertschöpfung hat wortwörtlich einen wahren Wert und bringt letztlich dem Menschen auch Zufriedenheit, Spaß an der Arbeit und einen eigenen persönlichen Wert. Da der spezialisierte Anlagenbau, Dienstleistungen und die Wartung und der Service an Druckluftanlagen oft gerade bei Schülern und jungen Menschen nicht zu einem bekannten Berufsbild gehören, ist es uns wichtig, an diesem Tag einen Einblick in die interessanten und vielseitigen Möglichkeiten, die wir in der Ausbildung und auch in Jobs bieten, zu geben. Leider ist unser mittelständiges Unternehmen mit der Branche Anlagenbau und Drucklufttechnik nicht ganz so bekannt und hört sich auf den ersten Blick auch nicht so spannend und spektakulär wie Großunternehmen in der  „Luft- und Raumfahrt“, „Automobilindustrie“ oder „Solartechnik“ an. Aber alle diese und noch viel mehr Branchen können ohne unsere Technik und Dienstleistungen nicht produzieren und gehören zu unseren Kunden- das ist sehr vielseitig und bedeutet eine hohe Verantwortung und Selbstständigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters. Wir haben hier sehr hohe Maßstäbe an uns selbst.

Unseren Besuchern Lust auf eine Ausbildung oder einen Job bei uns zu machen, das ist unser Ziel am Tag des offenen Unternehmens.

Was können Besucherinnen und Besucher an diesem Tag in Ihrem Unternehmen sehen und erleben?

Wir sagen immer, unsere Referenzen stehen nicht auf dem Papier, sondern im Industriegebiet, denn wir können von uns hergestellte oder betreute Komplettanlagen der Kunden natürlich nicht in unserer Werkstatt zeigen. Aber Einzelkomponenten wie Kompressoren, große Industriekühler, Pumpen und Werkzeuge werden in Aktion (Betrieb) zu erleben sein, wer möchte kann die Energie von Druckluft dann auch einmal mit einem Presslufthammer oder Druckluftwerkzeug selbst testen. Was wir machen und mit welcher bedeutenden Energie wir uns beschäftigen wird sicher dann jeder nach dem Besuch bei uns auch verstanden haben. Natürlich stehen unsere Mitarbeiter und auch unsere Auszubildenden für Fragen und Unternehmensführungen zur Verfügung und für eine Erfrischung ist natürlich auch gesorgt.

Welche Rolle spielt in Ihrem Unternehmen das Thema Ausbildung und Fachkräftesicherung?

Wir bilden jetzt seit 6 Jahren Mechatroniker aus und dies aus einem einzigen Grund: Junge Fachkräfte im eigenen Unternehmen heranzuziehen und dann nach der Ausbildung auch weiterzubeschäftigen und in unser hoch spezialisiertes Team zu integrieren. Viele unser jungen Ingenieure haben wir über eine enge Kooperation mit der TH Wildau als Praktikanten, Diplomanten oder Bachelorstudenten kennengelernt und jetzt voll – und auch teilzeitbeschäftigt. Junge Leute bringen auch immer neue und junge Ideen- das ist wichtig, wenn man innovativ sein will.

Halten Sie am „Tag des offenen Unternehmens“ ein spezielles Angebot für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten bereit?

Wie bereits oben erwähnt, kann man sich ausreichend und hautnah informieren und Druckluftenergie auch einmal austesten. Aktuelle Job-, Praktika- und Ausbildungsangebote wird es geben. Mehr dazu dann kurzfristig auf unserer Internetseite www.airkom24.de.

Was ist für Sie das Besondere am Wirtschaftsstandort Brandenburg?

Brandenburg ist insbesondere für mittelständische Unternehmen ein sehr guter Standort. Speziell eine großzügige, aber gezielte Förderpolitik für Innovationen und Qualifizierung innerhalb der Unternehmen bietet im Vergleich zu anderen Bundesländern viele Chancen und Wettbewerbsvorteile für Unternehmen. Die Nähe zu Berlin sorgt für eine gute Infrastruktur und eine vielseitige Industrielandschaft. Wenige Großunternehmen, dafür aber ein breiter und stabiler Mittelstand, gute und engagierte Netzwerke und Kammern und natürlich auch eine qualitativ hochwertige Fach – und Hochschullandschaft haben nicht nur in der Krise bewiesen, dass Brandenburg zu den innovativsten und am beständigsten wachsenden Bundesländern gehört. Diese Entwicklung ist aufgefallen und dafür hat Brandenburg auch europaweit eine hohe Anerkennung erhalten.

 

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